
Jenseits des Gewöhnlichen
Etwas ist passiert. In mir – außerhalb von mir.
Ich habe mir immer ganz konkrete Zeichen aus der geistigen Welt gewünscht, wollte „es“ erfahren. Nur musste es so sein?
Wahrscheinlich schon, um vielleicht genau damit Menschen in ihrem Glauben zu bestärken oder Mut zu machen.
Vorgestern war ein Tag, der mich tief zurückblicken ließ. Ein Anruf und eine Mail, verbunden mit der Nachfrage, wie es mir geht und ob sich die Diagnose bestätigt hätte.
Von da an ist mein System wieder durcheinander. Mein Blutdruck erhöht, trotz Medikamente und Schmerzen machen sich wieder breit. Warum, frage ich mich - Ist es an der Zeit es zu teilen?
Eine innere Stimme sagt „JA“.
Wie wird es mir danach gehen? Im Moment kommen die Tränen.
25.08.2026 um die Mittagszeit. Mein Frühstück gerade eingenommen (ich frühstücke meistens etwas später) wollte ich auf den Friedhof und danach mich mit einer Freundin zum Gassi gehen mit unseren Hunden treffen. Doch es kam nicht dazu. Ein stechender Schmerz im Brustbereich, von vorn nach hinten, wie mit einem Messer erstochen. Der Schmerz breitete sich aus, Rücken, Bauch… kein eingeklemmter Nerv… irgendetwas stimmte ganz und gar nicht. Der Notruf gewählt, mit der inneren Ansage: „Ich geh noch nicht.“
Der Rettungswagen war schnell vor Ort, der Notarzt ebenfalls. Verdachtsdiagnose: Dissektion der Hauptschlagader. Links kein Blutdruck, kaum Puls - rechts erhöht und ein EKG was wild durcheinander schrieb. Und ein Schmerz der mich durchbohrte. So wurde der Rettungshubschrauber bestellt. Details möchte ich für mich behalten.
Der Flug, mein Fühlen – brachte mich dazu, alles abzugeben und mein Gebet bestand darin, dass ich dachte: „Wenn ich noch irgendetwas auf dieser Welt bewirken soll, dann bringt mich hier wieder heil raus.“ Ich sprach mit meinem geistigen Team, der göttlichen Quelle, mit allen, die ich immer zu Hilfe bat.. Der Kraft, die ich bereits in meinen Behandlungen spürte und an andere weitergab.
Doch dieses Mal bat ich für mich und gab ab.
Im Krankenhaus angekommen, wurde ich zum CT gebracht, um die Diagnose zu bestätigen oder eben nicht. Bei einem Ja wäre eine OP so zügig wie möglich notwendig gewesen.
Als ich auf diesem Tisch vom CT lag, verkabelt und mit Medikamenten versorgt, legte sich wie eine Decke über mich. Der ganze Raum war friedlich, still, ich fühlte mich so wohl und geborgen. Ich war die Ruhe in Person und der Arzt verkündete „Oh, ein jungfräuliches EKG.“ Da wusste ich, es wird alles gut.
Ich wurde durchgecheckt. Der Herzkatheter stand an. Ich war aufgeregt, hatte Angst, weinte. Die Aussage, dass ich mich dabei nicht bewegen durfte, löste regelrechte Panik in mir aus. Die Schwester sagte, dass sie mir ein Beruhigungsmittel geben würde.
Ich bat wieder um Hilfe, sandte ein Stoßgebet gen Himmel, damit alles gut ausgehen möge. Ich erlebte das Gleiche. Eine Decke, die mich ruhig und friedlich einhüllte. Ich dachte erst, dass die Schwester mir ein Medikament gegeben hatte und ich es nicht bemerkte. Doch kurz darauf kam sie zu mir und sagte, dass sie mir jetzt das Beruhigungsmittel geben würde. Ich wollte erst sagen, ich brauche es nicht mehr… unterließ es allerdings…
Als ich entlassen wurde, fragte ich den Arzt, was das war und was ich tun kann, damit das nicht wieder geschieht. Er sagte: „Es gibt Dinge, die auch die Medizin nicht erklären kann.“ Ich sehe es als eindeutiges Zeichen. „Mein“ Wunder ist geschehen.
Mein Herz ist gesund, der Blutdruck darf sich noch einpegeln. Ich darf herausfinden, was mich so außer Takt bringt. Denn tief im Inneren weiß ich, dass dies nur ein Symptom war/ist – die Ursache in meinem Innersten noch gefunden werden darf. Geist – Körper – Seele – alles ist miteinander verbunden.
Ich fühlte die unendliche Liebe und Frieden - der Ahnen, der göttliche Quelle und geistigen Helfer. Es war wunderschön.
Ich bin froh und unendlich dankbar, dass ich noch hier bin und mir eine schnelle Hilfe von allen Beteiligten zu Hilfe kam, ob nun im irdischen und übergeordneten Bereich.
Ich wollte immer Anderen helfen, dass sie gesund sind, werden, bleiben und habe immer wieder von Geist – Körper – Seele als Einheit gesprochen. Nun stellt sich mir die Frage, wo habe ich mich vergessen?
Somit stelle sich für mich die Frage, welchen Weg der inneren Heilung ich für mich gehe. Erfahrungen machen und weitergeben - aus einem neuen, anderen Verständnis heraus.
AGAPE - Ulrike
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